Bildung

  Hier finden Sie:
Engagierte Denkanstöße, provokative Thesen,
kritische Betrachtungen und Auseinandersetzungen

zu allen Fragen menschlicher Bildung:



zum Seitenanfang

Themen-Übersicht:
Bildung, Erziehung
und Medienpädagogik


Vorwort
(Lesezeit für dieses Kapitel: ca. 5 Minuten)

Bildung
(Lesezeit für dieses Kapitel: 00 Minuten)

Erziehung
(Lesezeit für dieses Kapitel: 00 Minuten)

Medienpädagogik
(Lesezeit für dieses Kapitel: 00 Minuten)

Sonstiges
(Lesezeit für dieses Kapitel: 00 Minuten)






Vorwort




    "Es gibt mehr Ding´ im Himmel und auf Erden,
      als Eure Schulweisheit sich träumt, ..."
(William Shakespeare)  


Schule vermittelt Wissen, aber keine Weisheit.
Die entsteht erst im Laufe der menschlichen Entwicklung
und auch nur dann, wenn geistige Instrumentarien zur
Generierung von Erkenntnisprozessen vorhanden sind.

Diese zu entwickeln und zu fördern sollte eine selbst-
verständliche Aufgabe aller Bildungsinstitutionen sein.
Die bloße Reproduktion von Buchwissen macht aus
Personen keine Persönlichkeiten, die selbstständig
und verantwortungsvoll in ihrer Umwelt leben können.

Neben dem Erlernen von Techniken zum abstrakten,
analytischen und problemlösenden Denken gilt es, ein
Regelwerk an Wertsystemen zu vermitteln, das nicht
nur Wissen, sondern auch ein Gewissen heranbildet !

Gerade Kinder und Jugendliche bedürfen der durch
Erziehende und Pädagogen kontrollierten Orientierung,
die den Zöglingen mangels Lebenserfahrung nicht oder
schwer möglich ist.

Die in der "Laissez affaire"-Mentalität neoliberalis-
tischer Gesinnung begründeten Unterlassungen
führen in dieser persönlichkeitsprägenden Lebensphase
zu kaum reparablen Folgeschäden für den Schüler und
seine Umwelt:

Wer ohne Wertorientierung, ohne familiäre Geborgen-
heit, ohne gesellschaftlichen Schutz und ohne Gewissen
aufwächst, droht in jeder Hinsicht zu verwahrlosen !

Der Verwahrloste beachtet keine mitmenschlichen Rechte,
weil auch er keine wahrnehmen konnte.
Wer ohne Beachtung und Anerkennung in einem Gefühl der
Ohnmacht aufwächst, dem geht das Gefühl für ver-
antwortungsvolles und ethisches Handeln verloren:

Von Selbstüberschätzung, Anstands- und Respektlosigkeit
über gewissenslose Ausnutzung von Mitmenschen
bis zum Ausleben krimineller Energien, die nicht mehr
als solche empfunden werden, gehen die katastrophalen
Folgen aus vernachlässigter Erziehung !

Und die kommt zustande, indem Politiker ihren vom Volk
erhaltenen Bildungsauftrag auf die jeweils hierarchie-
niedrigeren Verwaltungsebenen delegieren und diese
wiederum so finanziell schlecht disponieren, dass sie
Mittel zur Erhaltung des Bildungs-und Erziehungswesens
kürzen oder ganz entziehen.

Statt die ständig propagierte Qualifizierungs-
offensive zu verwirklichen, werden qualifizierte
Lehrkräfte massenhaft entlassen und Plätze in
Kindergärten und Betreuungsstätten vernichtet !

Die wenigen noch tätigen Lehrer sind mit der Wahr-
nehmung erzieherischer Aufgaben hoffnungslos über-
lastet und müssen diese dem Elternhaus des Schülers
überlassen.

Die Eltern wiederum sind ebenfalls überlastet - sei es
wegen des eigenen finanziellen Überlebenskampfes in
der Arbeitslosigkeit oder wegen der Berufstätigkeit beider
Elternteile oder wegen zerrütteter Familienverhältnisse.
Immer mehr Kinder wachsen als Scheidungsopfer ohne
fürsorgliche Betreuung auf und sind mehr oder weniger
auf sich allein gestellt.

Eine Situation, die leider allzu häufig von der Werbe-,
Medien- und Konsumindustrie ausgenutzt und damit
gefördert wird.

Alle genannten Defizite sollen - so scheint es -
durch ungezügeltem Kauf von Konsumprodukten
und durch Neue Medien kompensiert werden.
Dabei wird den Orientierungs- und Gewissenslosen
suggeriert, sie seien Herr ihrer Lage und können
über alles frei entscheiden. Jeder könne schnell
Ruhm und Reichtum erwerben, wenn er nur willens
sei und ohne Skrupel bei der rücksichtslosen Durch-
setzung seiner egoistischen Ziele.

Was für eine Verlockung für die Masse isolierter
Einzelkämpfer: Auch ohne Bildung und Arbeit viel
Spiel, Spaß, Anerkennung und Wohlstand.
Sogar die Selbstverwirklichung durch Interaktion
mit Massen-Medien oder Mitwirkung in selbigen
wird rattenfängerisch propagiert und läßt den Laien
und Selbstdarsteller im siebten Himmel schweben.

Wenn dann die gnadenlose Wirklichkeit des Erwerbs-
lebens die Blütenträume der erzieherisch Vernach-
lässigten wie Seifenblasen zerplatzen läßt, sind
Kurzschlußreaktionen nahezu vorprogrammiert.
Ein Abgrund des Elends öffnet sich, aus dem der
Gestrauchelte aus eigener Kraft selten herauskommt.

Die heranwachsenden Generationen nicht in diesen
Abgrund stürzen zu lassen, muß unser aller Bestreben
sein, damit unser Gesellschafts- und Wirtschaftssystem
nicht zusammenbricht !

    Wehret den Anfängen durch bewußte und zivil-
    couragierte Einflußnahme auf die Entwicklung
    von Wissen und Gewissen.

    Setzen Sie Zeichen durch Ihre Beiträge
    zu den nachfolgenden Themen.








Bildung



Lebenslanges Lernen:
Qualifizieren wir uns in den Ruin ?

Lesezeit: 00 Minuten


Lebenslanges Lernen wird heutzutage überall und jeder-
zeit gefordert. Sehr zum Vorteil gewerblicher Anbieter
von Aus-, Weiter- und Fortbildungen.

Doch auch zum Vorteil des Lernenden ?

Angesichts von ständigen Massenentlassungen,
Einstellungsstopps, Teil- und Kurzzeitarbeit und
Ablehnungen von qualifizierten Fachkräften
jenseits jugendlicher Unerfahrenheit stellt sich
zwangsläufig die Frage nach dem Sinn eigen-
initiativer Qualifizierungsbemühungen.

Besonders brisant wird die Frage durch die Tatsache,
dass Erweiterungen der Qualifikationen auch
Erweiterungen an Kompetenzen und Ansprüchen zur
Folge haben müssen. Diese aber sind es gerade, die
die Chancen auf Einstellung verhindern statt fördern !

Denn: In Zeiten, wo Arbeitsstellen- und Sozialabbau
als betriebswirtschaftseffiziente Glanzleistung pro-
pagiert und gefeiert wird, gilt jede Bewerbung um
einen qualifizierten Arbeitsplatz als eine Bedrohung
des Wirtschaftsstandortes Deutschland !

Wem wundert es da noch, wenn qualifizierte Arbeitskräfte
als betriebswirtschaftliche Kostenfaktoren bekämpft
und Bewerbungen von vornherein uneingesehen an den
Absender zurückgeschickt werden ?

Freiberufliche bzw. (schein-)selbständige Arbeit bleibt
dann zwangsläufig als Notlösung, obwohl die wenigsten
Erwerbsuchenden wirtschaftlich in der Lage sind,
konkurrenzfähig in ihrem Marktsegment aufzutreten.

Im verzweifelten Versuch, beruflich zu überleben, wird
nach dem Prinzip Hoffnung investiert, was die mühseligen
Ersparnisse hergeben. Dabei müssen immer mehr Einzel-
kämpfer erkennen, dass jede Investition noch viele weitere
nach sich zieht, womit eine ruinbringende Kostenlawine
entsteht !

Hinzu kommt noch, dass Qualifikationen und die Arbeits-
mittel der neuen Medientechnik immer schneller veralten
und unbrauchbar werden, was wiederum zur vernichtenden
Kostenexplosion beiträgt. Die im Verhältnis zu allen
Aufwendungen zu stellenden Einnahmen sind oft so gering,
dass die Bilanz in der Regel negativ ausfällt.

Dies alleine widerlegt die irrige Annahme, dass man als
Freiberufler mehr Geld als im Angestellten-Verhältnis
verdienen könne.

Das Bemühen um existenzerhaltende Arbeit gleicht somit
einem Lauf im Hamsterrad: Der Erwerbsabhängige läuft
bis zur totalen Erschöpfung, ohne auch nur einen Schritt
weiterzukommen. Unser Wirtschaftssystem begünstigt in den
meisten Fällen nur den, der bereits genügend Geld hat und
nicht auf Arbeit angewiesen ist.

Wie scheinheilig sind unter diesen Umständen die gebets-
mühlenartigen Forderungen nach Qualifikation und Sich-
Selbständigmachen ? Wie ernsthaft ist dieses Anliegen,
das ausgerechnet von denen propagiert wird, die weit
jenseits aller Existenzsorgen leben (Politiker, Beamte
Großindustrielle und Vermögende) ?

Muß es für alle sich redlich Mühenden am Ende heißen:
Außer Spesen nichts gewesen ?

Lesen Sie dazu auch die Artikel zu den Themen
Bewerbung und Fort- und Weiterbildung.

    Welche Erfahrungen haben Sie gemacht ?
    Ihre Meinung ist gefragt ! Die Leser warten...




Bildungssystem: Allgemein-Wissen
& Persönlichkeitsbildung bald auf
dem Opfertisch des Kommerzes ?

Lesezeit: 00 Minuten


Hier wird demnächst der angekundigte Artikel erscheinen,
sowie auch Ihre Beiträge zu diesem Diskurs-Thema.




Welche Chancen bieten Bildungs-
stätten, die zum gesellschaftlichen
Überleben befähigen ?

Lesezeit: 00 Minuten


Hier wird demnächst der angekundigte Artikel erscheinen,
sowie auch Ihre Beiträge zu diesem Diskurs-Thema.








Erziehung



Zeitgeist setzt Erziehung
unter Legitimierungszwang !

Lesezeit: 00 Minuten


Hier wird demnächst der angekundigte Artikel erscheinen,
sowie auch Ihre Beiträge zu diesem Diskurs-Thema.




Konsum-Terror: Kinder als Befehls-
haber über Ihre Erzieher ?

Lesezeit: 00 Minuten


Hier wird demnächst der angekundigte Artikel erscheinen,
sowie auch Ihre Beiträge zu diesem Diskurs-Thema.




Ellenbogen-Mentalität kaschiert als
Selbstbewußtsein von "Power"-Kids !

Lesezeit: 00 Minuten


Hier wird demnächst der angekundigte Artikel erscheinen,
sowie auch Ihre Beiträge zu diesem Diskurs-Thema.





Medienpädagogik



Neue Medien im Kinderzimmer:
Ersatz für Schule & Sozial-Leben ?

Lesezeit: 00 Minuten


Hier wird demnächst der angekundigte Artikel erscheinen,
sowie auch Ihre Beiträge zu diesem Diskurs-Thema.




Computer- & Video-Spiele:
Kompetenzzuwachs oder Verdummung ?

Lesezeit: 00 Minuten


Hier wird demnächst der angekundigte Artikel erscheinen,
sowie auch Ihre Beiträge zu diesem Diskurs-Thema.




Umgang mit der Informationsflut:
Überforderung führt zur Gleichgültigkeit !

Lesezeit: 00 Minuten


Hier wird demnächst der angekundigte Artikel erscheinen,
sowie auch Ihre Beiträge zu diesem Diskurs-Thema.





Sonstiges



Thema 4.1

Lesezeit: 00 Minuten


Hier wird demnächst der angekundigte Artikel erscheinen,
sowie auch Ihre Beiträge zu diesem Diskurs-Thema.




Thema 4.2

Lesezeit: 00 Minuten


Hier wird demnächst der angekundigte Artikel erscheinen,
sowie auch Ihre Beiträge zu diesem Diskurs-Thema.




Thema 4.3

Lesezeit: 00 Minuten


Hier wird demnächst der angekundigte Artikel erscheinen,
sowie auch Ihre Beiträge zu diesem Diskurs-Thema.








Schreiben Sie mir.