Workinglife-Guard: Das Projekt !

 

Letzte Aktualisierung der Rubrik: 06.08.2003
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Projekt-Beschreibung


Wir wollen durch einen organisierten Zusammenschluss von
selbständigen IT- und Medienfachleuten
  • Kunden Rundumservice von hoher Qualität
    zu fairen Preisen bieten
  • Auftragssituation und Arbeitsbedingungen der
    selbständigen Dienstleister verbessern
  • neue Kolleginnen und Kollegen beim Einstieg
    in die Selbständigkeit unterstützen



Zum Hinweistext: Haftungsausschluß für verlinkte Websites



Themen-Übersicht
Workinglife-Guard-Projekt


Wer steht hinter diesem Projekt ?
(Gründer & Entwickler)


Warum dieses Projekt ?
(Die Ausgangssituation / Der Anlaß)


Was will dieses Projekt erreichen ?
(Zielsetzung)


In welchen Fällen soll geholfen werden ?
(Zielgruppen-Definition)


    Wie soll geholfen werden ?
    (Methodik)


    Wie soll das Projekt gesichert werden ?
    (Finanzierungs- & Unterstützungsmodelle)


    Was wird organisatorisch unternommen ?
    (Veranstaltungs-Kalender)







      Gründer & Entwickler

      Wer steht hinter diesem Projekt ?


      Gründer & Entwickler dieses sozial-engagierten
      Arbeitsmarkt-Projektes:


      Medialife-Guard: Ratgeber-Magazin für Arbeit und SozialesMedialife-Guard
      vertreten durch:



      Thomas F. Rohde
      Thomas F. Rohde
      Dipl.-Kommunikations-Designer

      tfr@medialife-guard.de
      http://www.medialife-guard.de
      22844 Norderstedt | Am Exerzierplatz 10
      Tel. 040 - 525 69 38 | Fax 040 - 521 37 65












      Ausgangssituation / Anlaß

      Warum dieses Projekt ?



      Für bestehende Selbständige:

      • schwierige Marktlage, erschwerte
        Akquisebedingungen
      • ohne Kooperationen ist der Einzelne
        kaum existenzfähig



      Für neue Selbständige:

      • meist unzureichende Vorbereitung auf die
        Marktsituation, u.U. teures Lehrgeld, das sich
        vermeiden lässt
      • besonders derzeit große Schwierigkeiten, neue
        Kunden zu gewinnen und am Markt Fuß zu fassen
      • am Anfang oft noch Defizite in der Qualität von
        Kundenberatung und Umsetzung von Projekten
        durch fehlende Erfahrung



      Arbeitsmarkt und behördliche Maßnahmen:

      • oft nicht zweckerfüllende Fortbildungsmaßnahmen
        (z.B. nur um Versorgungsansprüche aufrecht zu
        erhalten) und unzureichende Vorbereitung auf das
        selbständige Berufsleben
      • viele Fortbildungsangebote können nur Arbeitslose
        in Anspruch nehmen, die sich im Anschluss wieder
        anstellen lassen; gleichzeitig werden gerade im IT-
        und Medienbereich immer mehr Stellen abgebaut



      Marktsituation:

      • kleinere und mittelständische Betriebe können sich
        keine großen Agenturen (mehr) leisten
      • gleichzeitig existiert der Bedarf an guter und
        umfassender Dienstleistung im Bereich
        Selbstpräsentation, Marketing, Kommunikation, PR



      Zusammenhänge und Hintergründe:

      Erwerbsabhängige aus freien und kreativen Berufen
      haben nicht die solide wirtschaftliche Existenzgrundlage,
      über die "richtige" Unternehmen verfügen müssen,
      um auch in Krisenzeiten und damit langfristig bestehen
      zu können.

      Gerade im rücksichtslosen Verdrängungswettbewerb
      unserer Zeit fällt es Einzelkämpfern ohne Kapital
      immer schwerer, sich im Überangebot ihrer Kon-
      kurrenten zu behaupten.

      Da jeder selbständig sein will, soll oder muß (weil
      sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze vernichtet
      werden), verzerren sich die Wettbewerbsbedingungen
      auf deren Markt so fatal, dass dieser eine existenz-
      sichende Arbeit in Würde kaum noch ermöglicht.

      Die Überlebensstrategien werden immer brutaler und
      haben mit lauterem Wettbewerb und Fairness nichts
      mehr gemeinsam. Die Produkt- und Dienstleistungs-
      angebote können scheinbar nur noch durch Preis-
      bzw. Lohn-Dumping attraktiv vermarktet werden.

      Jeder Selbständige wird durch den Wirtschaftsdruck der
      Anbieter oft dazu genötigt, sich "freiwillig" unter Tarif
      zu verkaufen. Ein sich gegenseitiges Unterbieten im Preis
      wird zur Regel und geht sogar bis hin zu symbolpreisigen
      oder gar kostenlosen Angeboten von Arbeitskraft.
      Hiermit einher geht die teilweise oder ganze Aufgabe
      von Urheber-, Nutzungs- und Arbeitsrechten zugunsten
      des Auftraggebers.

      Mit dieser überlebensnotwendigen Selbstabwertung
      trägt jeder Freelancer (Freiberufler) nicht nur zu
      seinem eigenen existenziellen Niedergang bei, sondern
      fördert zudem eine noch grausamere Aufopferung seiner
      freischaffenden Berufskollegen, die nun ihrerseits noch
      sehr viel mehr für noch weniger Geld und Rechte zu
      dienstleisten genötigt sind.

      Unter dem Joch des Investitions-, Versteuerungs- und
      Versicherungszwanges brechen immer mehr abhängig
      beschäftigte "Arbeitskraft-Unternehmer" und Klein-
      gewerbetreibende zusammen. Allein in diesem Jahr
      (2002) werden in Deutschland ca. 40.000 Firmen-
      Insolvenzen erwartet, die das Heer der Arbeitslosen
      um eine halbe Million vergrößern.

      Ein Wechsel in ein festes Angestelltenverhältnis ist aber
      nur noch in den seltensten Fällen möglich, da Massenent-
      lassungen, Kurz- und Teilzeitarbeit und Einstellungs-
      stopps zur Norm werden. Ebenso wie die Umwandlung
      von festen Angestelltenverhältnissen in freiberufliche
      oder zeit-/leiharbeitsbasierte Beschäftigungs-
      verhältnisse.

      Wer dann noch Arbeit sucht, wird heutzutage ohne
      Berücksichtigung von Biografien, Kompetenzen und
      Qualifikationen in Zwangsarbeitsverhältnisse abge-
      schoben, in denen der Verdienst nur noch der Höhe
      des zustehenden Arbeitslosen- bzw. Sozialhilfe-Satzes
      zu entsprechen braucht.

      Motto:
      Jede Billiglohnarbeit ist besser als Arbeitslosigkeit.

      Doch diese Einstellung ist ein Irrglaube, der bei
      qualifizierten Erwerbswilligen nicht nur zur absoluten
      Demotivierung, sondern zur Verschlechterung der
      Berufsperspektive und zur Existenzbedrohung führt.

      Das gebetsmühlenartig gepredigte Leistungsprinzip wird
      hier pervertiert mit der Folge, dass betriebs- und volks-
      wirtschaftlich wertvolle Ressourcen und Innovations-
      kräfte ungenutzt bleiben und allmählich zersetzt werden.







      Zielsetzung

      Was will dieses Projekt erreichen ?


      Zielsetzung:

      Bildung eines Wirtschaftspools von Kooperationspartnern,
      der gemeinschaftlich nach außen auftritt.


      Einzelmaßnahmen:

      • Etablierung eines Qualitätsstandards, der für
        alle Teilnehmer verbindlich ist und nach außen als
        Gütesiegel dient
      • Zentrale Anlaufstelle nimmt Kundenanfragen ent-
        gegen und koordiniert Projektteams
      • jedem neuen Selbständigen steht ein persönlicher
        Coach zur Seite, den er sich aus seinem Fachbereich
        selbst aussucht; darüber hinaus das gesammelte
        Wissen und die Unterstützung des Teilnehmerpools
      • Verträge mit Rechtsanwälten für Gruppenberatungen
        und die Ausarbeitung von arbeitsrechtlichen und
        tariflichen Rahmenverträgen für alle Teilnehmer
      • Kooperation mit Behörden, wenn dadurch die
        Handlungsfähigkeit des Pools gefördert wird
      • Enge Kontaktpflege mit der regionalen Presse



      Die Vorzüge des Dienstleisterpools
      für Kunden:


      • umfassende Leistungen, entsprechend der einer
        Agentur bei niedrigeren Preisen
      • hoher Qualitätsstandard, wobei besonderer Wert
        auf persönliche markt- und betriebsgerechte
        Beratung und Betreuung gelegt wird (-> Kunden-
        pflege und -bindung)
      • Imagefaktor: Beitrag zu einer sozialverträglichen
        Marktwirtschaft, Belebung der Regionalwirtschaft








      Zielgruppen-Definition

      In welchen Fällen soll geholfen werden ?


      Kriterien für Zielgruppe A:

      • abgeschlossene Berufsausbildung
        aus einer der folgenden Branchen:
        Multimedia, Design, IT, Internet, Medien

      • bestehende oder drohende Arbeitslosigkeit wegen:

      a) des Mangels an aktuellem Wissen oder an
      erwarteter Praxiserfahrung
      b) Differenzen zwischen eigenem Kompetenz-Profil
      und erwartetem Anforderungs-Profil des Arbeitsmarktes
      c) eingeschränkter Einsetzbarkeit aus gesundheitlichen
      (Krankheit, Unfall, Behinderungen) oder altersbedingten
      Gründen.



      Kriterien für Zielgruppe B:

      • abgeschlossene Berufsausbildung
        aus keiner der folgenden Branchen:
        Multimedia, Design, IT, Internet, Medien,

        aber: Wille zum beruflichen Einstieg in
        diese Branchen nach erfolgter Umschulung
        oder autodidaktischem Lernen

      • bestehende oder drohende Arbeitslosigkeit wegen:

      a) Mangel an Eignung / Erfolg im erstgelernten Beruf
      b) Mangel an Arbeitsmarkt-Nachfrage des erstgelernten
      Berufes aus konjunkturellen oder strukturellen Gründen
      c) eingeschränkter Einsetzbarkeit aus gesundheitlichen
      (Krankheit, Unfall, Behinderungen) oder altersbedingten
      Gründen.


      Besondere Hilfe sollen Erwerbsuchende erhalten, die
      nachweislich auf einen Heimarbeitsplatz angewiesen
      sind und sich durch mediengestütze Dienstleistungen
      (Telearbeit) ihren Lebensunterhalt verdienen müssen.







      Methodik

      Wie soll geholfen werden ?


      Organisatorisches:

      Der Pool ist KEINE neue Firma. Die Organisation,
      Koordination und Promotion des Pools ist eine
      unternehmerische Dienstleistung von Teilnehmern.

      Bei Auftragseingang wird die Projektleitung nach der
      Koordination an den geeignetsten Projektteilnehmer
      übergeben. Dieser wird damit zum Hauptauftragnehmer,
      die weiteren Teilnehmer zu Subunternehmern.
      Nach Absprache mit dem Kunden können auch
      direkte Einzelverträge geschlossen werden.

      Die Haftung verbleibt damit bei den jeweiligen
      Vertragspartnern für deren Projektbereich.
      Es muss keine neue Organisation geschaffen werden.

      Nach Abschluss des Projekts erhalten die Pool-
      organisatoren einen Bericht über Ablauf und Qualität
      der Zusammenarbeit untereinander und mit dem Kunden.
      Auch der Kunde wird gebeten, ein Feedback über die
      Kooperation abzugeben.

      So wird geholfen:

      • Interaktiver Fach-Informationsaustausch
        (Mailingliste, Newsletter, Forum, Reallife-
        Treffen etc.)
      • Persönliche Betreuung durch Coaching
        (Finden arbeitsplatznaher Wohnungen, Hilfe
        bei Einrichtung des heimischen Arbeitsplatzes,
        Organisationsunterstützung etc.)
      • Vermittlung von Hilfeleistungen
        (Ausbildungsangebote, Akquise-Trainings, Ausleihe
        bzw. Vermietung technischer Produktionsmittel etc.)
      • Vermittlung von Aufträgen und Arbeitskräften
      • Rechtsberatung durch spezialisierte Anwälte








      Finanzierungs- & Unterstützungsmodelle

      Wie soll das Projekt gesichert werden ?


      Finanzmittel:

      • Teilnehmerbetrag für Organisation und Promotion
      • Neukollegen-Coaching per Förderung durch das Arbeitsamt
      • Auftragskoordinierung durch Anteil am Projektetat
      • Sponsoren (z.B. Rechner, Software, Veranstaltungsräume etc.)
      • Kurs- und Seminargebühren
      • Rechtsberatungsgebühren
      • Spenden
      • Förderungsgelder



      Unterstützungsmaßnahmen:

      • Arbeitszeit-Spenden
      • Öffentlichkeitsarbeit:
        Der Werbeeffekt wird vor allem angestrebt
        durch Viral Marketing, PR und Internet.
      • Politisches Engagement:
        Einbindung von regionalen Politikern aus
        den Ressorts Wirtschaft, Arbeit & Soziales,
        sowie von außerparlamentarischen Organisationen
        (Berufs-Interessensverbände, Gewerkschaften etc.)




          Fortsetzung folgt:

      Aus dem Projekt Workinglife-Guard ist mittlerweile
      eine eigenständige Unternehmung mit offizieller Website geworden: Unter



      zur WLG-Website



      finden Sie alle relevanten Informationen zur Idee
      und zum Konzept der Netzwerk-Organisation,
      sowie zu den vielfältigen Dienstleistungsangeboten
      von und für Freiberufler und Selbständige.







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