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Schutz-Aktion Teil 1 2 3 4 5 6 7 8 9 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Unangeforderte e-Mail-Werbung, die meist in großer Zahl (in bulks) und in der Regel daher nicht persönlich adressiert versendet wird, bezeichnet man als "Spam". Inhalte dieser elektronischen Werbepost sind in der Regel unseriöse Angebote und Versprechen, die auf die Naivität und Selbsttäuschung unkritischer Konsumenten bzw. Erwerb- suchender aufbauen. Die "Botschaft" der meisten Spam-Mails verheißt die Beseitigung wirtschaftlicher Not und das Erreichen von schnellem Glück, Ruhm und Reichtum. Die Nepper- und Schlepper-Angebote bedienen sich unlauterer und unsittlicher Methoden, die oft sogar auch wirtschafts- kriminelles Ausmaß erreichen können ! Besonders gewarnt sei vor Glücksspielen, Kettenbriefen und anderen vergleichbaren "Geschäfts-Ideen", die nach dem Schneeball-Prinzip funktionieren (z.B. Multi-Level-/Pyramiden- Marketing), sowie vor Vertriebs- & Verkaufstätigkeiten als Nebenerwerb von zuhause aus, bei denen Sie in Vorleistung gehen oder sogar Kredite aufnehmen sollen, um diese als Geschäfts-Einstand der "Partner"-Firma zu überweisen. Diese unerwünschte Werbung kann bei Einklagung straf- rechtlich verfolgt werden. Vorausetzung ist, dass sich der Empfänger belästigt fühlt und nach mehrmaligen Unterlassungs- Abmahnungen an den Absender weiterhin das Spamming ertragen muß. Neben dem unnötigen Verstopfen von Datenleitungen und Verbrauch von Ressourcen, was den produktiven Informations- austausch blockiert und die Daten-Übertragung im Internet verlangsamt, verursacht Spam dem Empfänger auch Kosten: Denn das Öffnen, Lesen und Vernichten dieser auch als "Junk- Mail" bezeichneten Werbung verbraucht Online-Zeit, die Telefon- und Nutzungsgebühren kostet und zudem noch wertvolle Arbeitskraft bindet und somit den Ertrag der Erwerbsarbeit vermindert. Ferner besteht das Risiko einer Überlastung der beim Provider eingerichteten Mailbox, die aufgrund des e-Mail-Accounts nur eine begrenzte Datenspeicherkapazität zuläßt. Das bedeutet, dass bei einem bestimmten Megabyte-Limit eingehende Mails nicht mehr aufgenommen bzw. ältere e-Mails gelöscht werden. Dabei können wichtige persönliche und geschäftliche Informationen verloren gehen, die von großer Dringlichlichkeit sind und deren Beachtung dem Adressaten nutzen bzw. deren Nicht-Beachtung dem Adressaten schaden könnten. Eine kritische und zugleich unterhaltsame Einführung in die Spam-Thematik bietet Ihnen Florian Schneider mit dem folgenden Aufsatz: Eine allgemeine Darstellung der Rechtsprechung mit Urteilsbegründungen zu diesem Thema hat Rechtsanwalt Johannes Richard zusammengestellt:
neues Fenster, in das eine von mir (Thomas F. Rohde) für eine bessere Lesbarkeit optimierte Dokumenten-Fassung des Originals geladen wird. Dieses formatierungstechnisch überarbeitete Dokument befindet sich auf meinem Webserver. Das Original erreichen Sie unter folgender Internet-Adresse: http://www.internetrecht-rostock.de/SAktuell/Spamming.htm Ein Rechtsstreit, in dem ein Empfänger von unerwünschter e-Mail-Werbung erfolgreich auf Unterlassung geklagt hat, ist auf der Website "akademie.de - OnlineRecht" dokumentiert. Sie finden darin das Urteil, sehr ausführliche Darstellungen des Tatbestandes, der Entscheidungsgründe und einen Gast- Kommentar von Rechtsanwalt Lukas Kliem: Es gibt auch technische Maßnahmen, mit denen Sie die unerwünschte Werbe-Flut etwas eindämmen können. Für eingehendere Informationen zu diesem Thema empfehle ich das
Dieser Artikel ist ursprünglicherschienen in der Zeitschrift Datenschutz und Daten- sicherheit(DuD), 23. Jahrgang, Heft 1/1999, Seiten 27 - 30, (Friedrich Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH) und wurde für die HTML-Fassung leicht überarbeitet und aktualisiert von Stefan Kelm
![]() Ad-Ware und Spy-Ware: Wölfe im Schafspelz ! Während Viren und Hoaxes oft als solche erkannt und sofort bekämpft werden können, gehört Spyware zu den Web- Attacken, die unbemerkt ihr Unwesen im Hintergrund treiben. Offiziell kommen solche Spione zunächst als "Ad-Ware" in Begleitung kostenlos downloadbarer Software. Es sind Zusatz- programme, die mit der Freeware gekoppelt sind und dafür sorgen sollen, dass sich dieser Service finanzieren kann. Dies geschieht durch das Generieren von Werbeeinblendungen oder Online-Verbindungen zu kostenpflichten Diensten oder Seiten mit kommerziellen Produkten, die der Freeware-User kaufen soll. Somit sind viele kostenlose Internet-Angebote alles andere als uneigennützig, da sie oft als Lockmittel im Dienste kommerzieller Interessen stehen. Gefährlich und datenschutzrechtlich bedenk- lich bis unzulässig wird es, wenn diese Ad-Ware versteckte Programmteile enthält, die für das Auslesen, Sammeln und Weiterleiten personenbezogener Daten bestimmt ist. Dann wird aus der Ad-Ware ein Spionagedienst, der sich auf Ihrer Festplatte heimlich einnistet, um all Ihre Online- und Offline-Aktivitäten zu registrieren und auszuwerten. Zum Schutz gegen solche Spionage-Programme gibt es eine sogenannte "Spyware List" von TomCat Internet Solutions™. Diese Liste enthält in einer Datenbank Einträge aller Freeware- Programme, die Spyware einsetzen. Ein Klick auf das Logo führt Sie direkt zum Eingabe- und Auswahl-Formular dieser Liste.
![]() Zu diesem Thema empfehle ich die Website der Technischen Universität Berlin. Klicken Sie bitte hier. Quelle: Der folgende Vorstellungstext entstammt der Website: http://www.trojaner-info.de/inhalt.shtml Zitat-Anfang************************************** Auf diesen Seiten erwartet euch das grösste deutschsprachige Informationsangebot zu Themen wie Trojanische Pferde, Viren, Dialer und anderen Sicherheitsthemen. Umfangreich und stets aktuell. *************************************** Zitat-Ende Quelle: Der folgende Vorstellungstext entstammt der Website: http://www.sicherheitsaspekte.de/ Zitat-Anfang************************************** Wir möchten jeden interessierten User auf die Sicherheits- problematiken, die das digitale Zeitalter mit sich bringt, aufmerksam machen. Dazu halten wir es für unabdingbar, dass wir aufzeigen, wie Hacker und destruktive Programme vorgehen - nur so lassen sich die daraus resultierenden (Schutz-)Maßnahmen begründen. Ziel dieser Webseite ist es daher nicht, eine Anleitung zum Hacken zu geben. SiAs.de hat die Zielsetzung, die Problematik des modernen Informationszeitalters in Bezug auf sicherheitsrelevante Fragen zu erläutern. Dabei sollen bewusst "nicht Sicher- heitsexperten" und Computereinsteiger angesprochen und für dieses Thema sensibilisiert werden. Damit sind die Texte auf SiAs.de einerseits nicht in einem Fachchinesisch verfasst, anderseits halten sie aber dennoch einen Mindeststandard ein. *************************************** Zitat-Ende
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