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Hintergründiges zum Projekt | |
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Der Grund für die Erstellung dieser Website liegt in meiner Erkenntnis, dass beschäftigungs- abhängige Erwerbstätige in kreativen und freien Berufen schutzlos der Willkür freier Wirtschafts- mächte ausgeliefert sind. Im Gegensatz zu Angestellten oder Unternehmern bewegen sich Freiberufler in arbeits- und sozial- rechtlichen Grauzonen, in denen es de facto keine verbindlichen Tarifregelungen und keine politisch einflussreiche Interessensvertretung gibt. Hier Abhilfe und organisatorische Grundlagen zu schaffen für eine berufliche Hilfe zur Selbsthilfe ist mein Bestreben. Im Zuge der Zerstörung staatlicher Institutionen durch rigorosen Sozialabbau und einer sich immer mehr verschärfenden Massenarbeitslosigkeit werden selbst qualifizierte (!) und arbeitswillige Fachleute an den Rand ihrer Existenz gebracht. Wissen, Arbeit und Fleiß sind heute leider keine Garanten mehr für Ihre Existenzsicherung ! Wer Arbeit findet, aber sie nicht bekommt, weil fast jeder potentielle Arbeitgeber von vornherein reflexartig ohne Berücksichtigung der Bewerber- situation Absagen erteilt, ist auf freiberufliche Tätigkeit auf Gewerbeschein angewiesen. Die Zahl dieser unfreiwilligen "Unternehmer" steigt täglich und wird langsam, aber sicher zur Norm. Sie besitzen oft nicht mehr als ihre eigene Arbeits- kraft und sind daher für das Überleben im freien Wirtschaftsmarkt kaum oder gar nicht gerüstet. Als rechtliches Freiwild werden sie leicht Opfer wirtschaftskrimineller Ausbeutungsstrategien. Das Driften ins soziale Abseits und die Bedrohung der Existenz sind vorprogrammiert. Wir sind im Begriff, eine Gesellschaft aus Scheinselb- ständigen und "Arbeitskraft-Unternehmern" zu werden, die in Wirklichkeit nichts anderes sind als moderne Tagelöhner ohne gesichterte Existenz und ohne beruflichen Rechtsschutz ! Besonders deutlich wird dies in den freien und kreativen Berufen unseres Medienzeitalters. Ein Umdenken und ein realistisches Verhältnis zu den heutigen Arbeitsbedingungen ist kaum zu erkennen. Im Gegenteil: Trotz einer für Freiberufler zunehmend unwirtlicher werdenden Arbeitsmarktlage wird freies Unternehmertum und eigenständiges Handeln propagiert bei gleich- zeitiger Aushebelung staatlicher Kontroll-und Regulierungs- mechanismen zur Wahrung sozialer Gerechtigkeit. Qualifizierungs-Offensiven, Business-Pläne, Börsenspiele und Venture-Capitalists sind Schlagworte, die die Illusion eines freien und selbstbestimmten Lebens nähren. Doch früher oder später wird jeder die Fragwürdigkeit solcher politischen Feldzüge erkennen. Spätestens dann, wenn die berufliche Rechnung nicht aufgeht. Statt auf dem Chefsessel seiner eigenen "Firma", sitzt der Freiberufler dann auf einem großen Schuldenberg und auf dem Wartestuhl des Sozialamtes.
Welche verschwiegenen bzw. kaschierten Gefahren und Risiken gilt es zu beachten ? Wo bestehen tatsächliche Chancen und unter welchen Umständen ? Und zwar ohne reißerisch-kommerziellen Mißbrauch des Wortes "Erfolg". Ohne Ausblendung von unbequemen Wahrheiten und Fakten. Stattdessen: Unabhängige und überparteiliche Berichterstattung aus dem Arbeitsleben der Neuen Medien-Welt mit politischer und humanistischer Weitsicht. Medialife-Guard soll dazu beitragen, soziale Mißstände - insbesondere im freiberuflichen Medienleben - aufzudecken und als solche offensichtlich zu machen. Auch Sie können und sollen zur Sensibilisierung für noch diesbezüglich ungelöste Problemstellungen beitragen. Gemeinsam werden wir versuchen, Ursachen zu erkennen, um Lösungsansätze zu finden. Geschehen soll dies durch sachliche Informationen, Aufklärung und kritische Hinterfragung von Glaubens- grundsätzen, die durch kommunikative Manipulationen im öffentlichen Meinungsraum entstehen. Beugen wir uns nicht bedingungslos dem Diktat der öffentlichen Meinung, die von wenigen machtaus- übenden Interessensgruppen bevormundenderweise als Allgemeingut vermarktet wird ! Die allseits suggerierte Mündigkeit der Bürger ist nur eine Täuschung, solange wir nicht tagtäglich daran arbeiten, sie unter Einsatz von Zivil-Courage zu entwickeln. Medialife-Guard gibt diesen Mut, die eigenen hiervon abweichenden Erkenntnisse aus der Lebenspraxis entgegenzusetzen. Dieses können und werden wir auch tun, denn: Erstmalig in der Geschichte der Massenmedien ist es uns möglich, durch das Publizieren lauten Denkens im Medium Internet eine basisdemokratische Gegen- öffentlichkeit zu etablieren. Damit es nicht nur beim Denken bleibt, habe ich die Rubrik "Handeln" eingerichtet. Hier finden Sie alle Aktivitäten, die Ihnen bei der Bewältigung Ihres Berufslebens helfen und einen Beitrag für die Neu-Gestaltung unserer Lebens- bedingungen leisten. Machen Sie also mit bei diesem Internet-Projekt ! Für dieses arbeits- und sozialpolitische Engagement sammle ich Informationsmaterial jeglicher Art, das sich mit den neuen Medien befasst und sich im Beziehungsgefüge aus Bildung, Wirtschaft und Arbeitsmarkt ansiedeln lässt. Im Rahmen des Sammelns, Systematisierens und der Auswertung von Informationen zu den Themen, nehme ich gerne Ihre Tipps, Rat- und Vorschläge, Erfahrungsberichte und sachdienliche Hinweise entgegen. Diese werde ich für die Veröffentlichung im Internet aufbereiten, sofern sie einen allgemeinnützlichen Gebrauchswert haben. Das heißt, dass die Informationen dazu dienen können,
gestützten Berufe und der digitalen Wirtschaft zu erhöhen, b) Ein-, Um- und Aufsteigern im Beruf Orientierungs- und Entscheidungshilfen zu geben c) die Arbeits- und Lebensbedingungen aktiv im oben genannten Sinne zu gestalten und zu organisieren. |
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