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Karriere: Berufsausbildung | |||||||
Spätestens nach Abschluß Ihrer weiterführenden Allgemeinbildung stellen Sie sich die Frage, welcher Beruf sich für Sie am besten eignet. Gleichzeitig ziehen Sie die Zukunftssicherheit des angestrebten Berufes in Betracht, was auch verständlich und vernünftig ist. Doch diese zweite Erwägung bringen erfahrungs- gemäß viele Berufseinsteiger in spe leicht mit Begriffen wie Mode- oder Trendberuf in Verbindung und überbewerten die Zeichen der Zeit. Die Orientierung nach den aktuell am meisten gefragten Berufen birgt zwei große Risiken: 1.) Sie vernachläßigen Ihre eigenen Fähigkeiten und Stärken, wodurch Sie sich im Laufe der Zeit von der ausgeübten Tätigkeit innerlich entfremden. Sie werden merken, wie Ihr berufliches Engagement in Widerwillen umschlägt und Ihr Wille zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses wächst. 2.) Je größer der Zulauf auf von der Wirtschaft favorisierte oder vom Zeitgeist popularisierte Berufe, desto schwieriger wird es für Sie, sich gegen die ungeheuer große Zahl an Mitbewerbern durchzusetzen. Das hat zur Folge, dass Ihre Erfolgsquote bei Bewerbungen äußerst gering wird. So müssen Sie sich auf eigene Kosten viele Extra- Qualifikationen erwerben, nur um überhaupt eine Chance zu haben bei der Bewerbung um eine Stelle mit Standardanforderungen. Im Falle einer Zusage müssen Sie sich demzufolge unter Wert "verkaufen". Daher sollte "zukunftssicher" für Sie bedeuten, dass Sie Kenntnisse und Fähigkeiten anwenden können, die unabhängig von Mode, Trends und technologischen Entwicklungen sind. Zwar werden Sie sich in jedem Beruf den neuesten Standards anpassen müssen, aber Sie sollten Ihre berufliche Hauptarbeit auf Wissens-Fundamente setzen, die als stabil und kontinuierlich anerkannt sind. Haben Sie sich dann für eine Branche entschieden, beschaffen Sie sich so viele Informationen über deren Berufe wie möglich.
Zapfen Sie alle verfügbaren Info-Quellen an: Berufskunde und den Broschüren über Berufsbilder Fachbüchern bereithalten zu Berufsbildern, Aus- bildungsanbieter, Ratgeber für Bewerbungen, Vor- stellungsgespräche und Auswahlverfahren etc. Journale der Berufsverbände und lokale wie überregionale Zeitungen mit Stellenangebotsteil und den darin ausgewiesenen Anforderungsprofilen. für alle Fragen rund um den angestrebten Beruf. Hier sind insbesondere die Online-Jobbörsen und Berufsberatungs- und Karriere-Websites zu empfehlen. Branche arbeiten und über die Chancen und Risiken fachkundig berichten können. Wirtschaftsverbände und Wirtschaftsförderungs- Institute, Berufsschulen und andere Lehrinstitutionen.
Steht Ihre Entscheidung für den Beruf fest, lassen Sie sich von mehreren in Frage kommenden Institutionen für die Berufsausbildung Informationsmaterial zuschicken bzw. besuchen Sie die entsprechenden Websites, deren wichtigsten Seiten Sie downloaden und später ausdrucken können, um diese zu Ihren anderen Unterlagen zu legen. Vergleichen Sie die Angebote sehr genau, denn die Zielsetzungen, Zugangsvoraussetzungen, Lehrpläne, Lernbedingungen am Ausbildungsplatz, die Geschäfts- bedingungen und Preise können sehr unterschiedlich sein. Achten Sie bei der Wahl des Ausbilders darauf, ob dieser offiziell zugelassen und anerkannt ist und ob eine ausbildungsqualitätssichernde Zertifizierung nachgewiesen werden kann. Diese Zertifizierung soll dokumentieren, dass Sie eine Ausbildung erhalten werden, die den Vorschriften der Industrie- und Handelskammer bzw. des Berufs- verbandes gerecht wird und vom Arbeitsmarkt als berufsqualifizierend anerkannt wird. Doch leider kann es vorkommen, dass der Arbeitsmarkt sich schneller entwickelt und verändert als die aus- gezeichneten Lehrinstitute. So können sich gravierende Differenzen aus den Lehrplänen der Ausbilder und den Anforderungsprofilen der Arbeitgeber ergeben. Zur Überprüfung der Deckungsgleichheit von Lehrangebot und Leistungsnachfrage ziehen Sie daher die Stellen- angebote aus dem Wirtschaftsteil Ihrer Zeitung zu Rate. Hier werden Qualifikationsprofile und Kompetenz- erwartungen genannt. Aber auch im Internet können Sie - wie bereits oben erwähnt - präzise Informationen gewinnen, die Ihnen beim Vergleich mit den Ausbildungs- angeboten zeigen, worauf es wirklich ankommt. Die praxisnahe Ausbildung ist deshalb ein wichtiges Kriterium für die Auswahl des Qualifizierenden. Erkundigen Sie sich daher nach den Maßnahmen, die diese Praxisnähe sicherstellen und auch danach, was aktiv getan wird, um Ihnen einen Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen. Sehr ideal ist ein Ausbildungsinstitut, das praxis ausrichtet, sie durch modulare Lerneinheiten flexibel organisiert, korrigiert und aktualisiert. sondern Erwerbstätige einstellt, die ihr Fachwissen didaktisch vermitteln können. Zusätzlich sollten sie Auszubildenden wie Ausbilder zeitgemäße Qualifikationen und Erwartungen sowie aktuelle Entwicklungen des Arbeitsmarktes aufzeigen. es ist, die Arbeitsweisen und die erbrachten Leistungen aus den unterschiedlichen Fächern eines jeden Auszu- bildenen zu analysieren und ganzheitlich auszuwerten. Zweck ist die rechtzeitige Erkennung von individuellen Leistungsprofilen, um Ausbildung und Berufsweg typ- gerecht planen und gestalten zu können. aktiv knüpft und pflegt, die Berufseinsteiger suchen, durch Praktika fördern und betriebsbezogen weiter- qualifizieren. training vermittelt, das ein selbständiges An- passen an diskontinuierliche Arbeits- und Lebens- bedingungen ermöglicht. ist und sich durch eine hohe Berufs-Integrationsquote seiner Absolventen auszeichnet. finden Sie im nachfolgenden und downloadbaren pdf-Dokument "Qualitätsstandards in der Weiterbildung" das Sie auch für die Wahl geeigneter Anbieter allgemeiner Berufsausbildung verwenden können. |
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