Multimedia-Ratgeber: Webdesign

 
Spezial: Webdesign, Teil 1 a


Das Berufsbild: Präzise Beschreibung
der Tätigkeiten und Anforderungen



zu weiterführenden ThemenLesen Sie dazu bitte auch die Postings zu:
"Kritisch nachgefragt:
  Aktuelle Berufsbilder & Arbeitsbedingungen"

im neuen MLG-Forum. Hier klicken
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Themen-Übersicht
zum Berufsbild: Webdesign


Webdesign-Grundkenntnisse im Überblick
Web-Editor-Programme
HTML 4.0 (Hypertext Markup Language)
Browser
Kompatibilitäts-Prüfung
Dateien-Optimierung für das Web
Multimedia
Programme für Grafik & Animation
JavaScript
Cascading Style-Sheets (CSS)
DHTML (Dynamic Hypertext Markup Language)
Server und Client
Provider
CGI (Common Gateway Interface)
Perl
Web-"Simulations"-Programme
Datenbanken
SQL (Structured Query Language)
IT (InformationsTechnologie)




Webdesign-Grundkenntnisse
im Überblick:




Grundwissen über technische Internet-Struktur,
Datenübertragungstechnik / Protokolle

Wissen über Online- & Provider-Dienste
(z.B. WWW/E-Mail/Chat/Newsgroups/
FTP/Telnet)

HTML 4.0 / Cascading Style-Sheets / Layer
JavaScript > DHTML

Sichere Anwendungskenntnisse über
Programme für
Grafik- & Animation und Web-Editorsysteme

Multimedia: Grafik-Erstellung, Scantechnik,
sowie Bildbearbeitung und Farbenlehre

Grundkenntnisse in ästhetischer
und ergonomischer
Benutzeroberflächen-Gestaltung

Sound-Bearbeitung und Einbindung
der Sound-Datei in HTML

Dateien für das Web optimieren
und komprimieren


Kompatibilitäts-Korrekturen und Lösungen
zur einheitlichen Seitendarstellung für alle
gängigen Browser




zur Themen-Auswahl

Schaffen internet-basierte Berufe eine sichere Zukunft ?
Ist Webdesign hierfür der richtige Einstieg ?

Sie haben sich diese Fragen wahrscheinlich genauso oft
und kritisch gestellt, wie viele andere Arbeitsuchende und Erwerbstätige auch.

Ich werde Sie im Folgenden über dieses Berufsbild
ausführlich informieren und Ihnen anhand dieses
repräsentativen Beispiels die oben gestellten Fragen beantworten.

Wen faszinieren nicht die Möglichkeiten,
die uns das Internet bequem von zuhause aus bietet:

    Bestellen und Einkaufen
    Privates und Geschäftliches anbieten und verkaufen
    Informationen recherchieren und nutzen ohne
    zeitliche oder räumliche Beschränkung
    Gezielt private und geschäftliche Kontakte knüpfen
    ohne Berücksichtigung geographischer Entfernungen
    Internet-Nutzer tauschen Informationen, Erfahrungen
    und Meinungen aus in einem virtuellen Raum, in dem
    die sonst trennenden Grenzen sozialer und kultureller
    Herkunft aufgehoben werden.

Um dies zu ermöglichen, sind Internet-Fachkräfte nötig.
Dazu gehören auch Webdesigner. Sie gestalten das
grafische World Wide Web und prägen das Erscheinungs-
bild all derer, die sich in Form einer Website der
Weltöffentlichkeit präsentieren.

Webdesigner erstellen Dokumentseiten, die thematisch
zusammengehören und durch Links (Querverweise /
Sprungadresssen) miteinander verbunden sind.
Zusammen bilden diese Seiten eine Website -oder auch
Homepage genannt- und repräsentieren in virtueller
Form eine natürliche oder juristische Person.

Damit die Informationen auf diesen Websites in der
ganzen Welt trotz großer Vielfalt unterschiedlichster
elektronischer Datenverarbeitungssysteme empfangen
und gelesen werden können, müssen die Dokumente
in einer Seitenbeschreibungssprache "programmiert"
werden, die international gültigen Standards entspricht.


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An diese weltweit einheitliche Norm hat sich jeder
Webdesigner zu orientieren, wenn er die Dokument-
seiten informationsstrukturierend aufbaut.

Die Basis für den Seitenaufbau bildet
die Seitenbeschreibungssprache



HTML (Hypertext Markup Language)



Das Beherrschen von HTML ist also die Grundlage
des Webdesign, ohne das betriebssystemübergreifendes
Publizieren im Internet nicht möglich ist.


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Web-Editor-Programme



Zum Erstellen einer HTML-Seite ist ein einfacher
Text-Editor (wie z.B. das im Windows-Betriebssystem
enthaltene Note-Pad) zum Eingeben der Texte und der
sie gestaltenden Auszeichnungsbefehle (Tags) nötig.

Da es aber sehr unwirtschaftlich wäre, immer wieder
die gleichen Befehle neu zu tippen oder per "Kopieren"
und "Einfügen" zu vervielfältigen, verwendet der Web-
designer ein sogenanntes Web-Autorensystem, mit dem
er die HTML-Seiten erstellt.

Diese Autorensysteme ( zur tabellarischen Übersicht)
bieten komfortable Funktionen zur schnellen Gestaltung
und Verwaltung der Seiten. Dabei müssen wir zwei
Arten von Autorensystemen unterscheiden:

a) die Quelltext-Editoren
b) die WYSIWYG-Editoren

Die Quelltext-Editoren sind sozusagen ein luxuriös
ausgebautes Note-Pad mit zahlreichen Eingabehilfen
zur Formatierung, die ein hohes Abstraktions- und
Vorstellungsvermögen erfordern. Erst nachdem die
Texte mit ihren Auszeichnungsbefehlen (zusammen
ergibt dies den Quell-Text oder Quell-Code) versehen
sind, kann der Web-Autor das Ergebnis in einer im
Editor integrierten Vorschau betrachten.

Im Gegensatz dazu ermöglichen es die WYSIWYG-Editoren,
durch eine grafische Benutzeroberfläche und eine objekt-
orientierten Seitenbearbeitung das Ergebnis sofort zu
sehen: What You See Is What You Get = Was Du Siehst,
Ist Was Du Bekommst.

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Kompatibilitäts-Prüfung



Das "Was Du Bekommst" bedeutet, was der Browser (die
Software, die den Quellcode der HTML-Seite interpretiert
und optisch darstellt) auf den Bildschirmen der weltweiten
Internet-Nutzer abbildet.

Doch das bleibt leider oft nur ein Versprechen
der Software-Hersteller der WYSIWYG-Editoren.
Der Webdesigner sieht nämlich nicht, was das System
während seiner Objektbearbeitung für einen Quell-
Code im Hintergrund schreibt. Dabei kann er ungewollt
Befehle und Steuerzeichen generieren, die das
gewünschte Ergebnis in der editoren-eigenen Vorschau
zwar korrekt wiedergeben, aber in der Browser-
Darstellung total verändern können.

Hinzukommmt, dass unterschiedliche Browser den
Quell-Code unterschiedlich interpretieren, wenn er
nicht von Hand über ein Quelltext-Editor browser-
kompatibel adaptiert wird.


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Browser



Zur Kontrolle der Darstellung muß der Webdesigner
seine Arbeiten daher immer in den zwei größten und
am häufigsten verwendeten Browsern überprüfen:

a) den Internet Explorer® (von Microsoft Corp.)
b) den Netscape Communicator®
(von Netscape Communications Corporation)

Außerdem hat er zu beachten, dass die aktuellsten
Standards von HTML und anderen Auszeichnungs-,
Script- und Programmiersprachen auch nur in den
aktuellsten Versionen dieser o.g. Browser unter-
stützt werden.

Das bedeutet, dass z.B. die neuesten Gestaltungs-
und Animationseffekte oder Navigationstechniken
bei Internet-Nutzern mit älteren Browser-Versionen
nicht angezeigt bzw. ausgeführt werden.

Ähnlich verhält es sich mit der Verwendung von
multimedialen Elementen, die Plug-Ins benötigen.
Plug-Ins sind Zusatzprogramme, die der Internet-
Nutzer in sein Betriebssysten installiert haben
muß, damit diese sich bei Aufruf in den Browser
einklinken und für die Wiedergabe von Bild- und
Tonsequenzen sorgen können.
Wenn also diese Zusatzprogramme fehlen,
bleiben multimediale Präsentationen aus.

Doch nicht nur die Browser und Plug-Ins spielen bei
der Art der Wiedergabe der HTML-Seiten eine Rolle,
sondern auch bildschirmbedingte Faktoren, wie:


a) die Größe (z.B. 15 / 17 / 21 Zoll)
b) die Auflösung (z.B. 800 x 600 / 1076 x 800 Pixel)
c) der Farbmodus (beim PC anders als beim Mac)
d) die Farbtiefe (16 bit/ 32 bit/ true oder high color)


Ebenso zu berücksichtigen bei der Gestaltung von
Websites ist die Tatsache, dass der Internet-Nutzer
für das Abrufen von Webseiten Verbindungs- und
Datenübertragungsgebühren an seinen Provider zu
bezahlen hat. Daher erwartet der Net-Surfer ein
schnelles Laden der Web-Dokumente.

Die Datenübertragungsgeschwindigkeit hängt dabei
nicht nur von der Tageszeit und der damit zusammen-
hängenden Auslastung des Netzes ab, sondern auch
von der technischen Ausstattung des Net-Surfers, der
die Daten z.B. über Standleitung, ISDN oder über ein
33.6 bzw. 56 kbps-Modem empfängt.


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Dateien-Optimierung für das Web



Daraus ergibt sich für den Webdesigner die unbedingte
Pflicht, die Datenmenge jeder Webseite auf ein Minimum
zu reduzieren. Das erfordert ein umfangreiches Wissen
über die Komprimierung von speicherplatzintensiven
Web-Elementen wie z.B. Grafik-, Bild-, Video- und
Sound-Dateien.




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