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Multimedia-Ratgeber: Webdesign | ||||||||
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Spezial: Webdesign, Teil 1 a "Kritisch nachgefragt: Aktuelle Berufsbilder & Arbeitsbedingungen" im neuen MLG-Forum. Hier klicken. Schaffen internet-basierte Berufe eine sichere Zukunft ? Ist Webdesign hierfür der richtige Einstieg ? Sie haben sich diese Fragen wahrscheinlich genauso oft und kritisch gestellt, wie viele andere Arbeitsuchende und Erwerbstätige auch. Ich werde Sie im Folgenden über dieses Berufsbild ausführlich informieren und Ihnen anhand dieses repräsentativen Beispiels die oben gestellten Fragen beantworten. Wen faszinieren nicht die Möglichkeiten, die uns das Internet bequem von zuhause aus bietet: Um dies zu ermöglichen, sind Internet-Fachkräfte nötig. Dazu gehören auch Webdesigner. Sie gestalten das grafische World Wide Web und prägen das Erscheinungs- bild all derer, die sich in Form einer Website der Weltöffentlichkeit präsentieren. Webdesigner erstellen Dokumentseiten, die thematisch zusammengehören und durch Links (Querverweise / Sprungadresssen) miteinander verbunden sind. Zusammen bilden diese Seiten eine Website -oder auch Homepage genannt- und repräsentieren in virtueller Form eine natürliche oder juristische Person. Damit die Informationen auf diesen Websites in der ganzen Welt trotz großer Vielfalt unterschiedlichster elektronischer Datenverarbeitungssysteme empfangen und gelesen werden können, müssen die Dokumente in einer Seitenbeschreibungssprache "programmiert" werden, die international gültigen Standards entspricht. An diese weltweit einheitliche Norm hat sich jeder Webdesigner zu orientieren, wenn er die Dokument- seiten informationsstrukturierend aufbaut. Die Basis für den Seitenaufbau bildet die Seitenbeschreibungssprache
Das Beherrschen von HTML ist also die Grundlage des Webdesign, ohne das betriebssystemübergreifendes Publizieren im Internet nicht möglich ist.
Zum Erstellen einer HTML-Seite ist ein einfacher Text-Editor (wie z.B. das im Windows-Betriebssystem enthaltene Note-Pad) zum Eingeben der Texte und der sie gestaltenden Auszeichnungsbefehle (Tags) nötig. Da es aber sehr unwirtschaftlich wäre, immer wieder die gleichen Befehle neu zu tippen oder per "Kopieren" und "Einfügen" zu vervielfältigen, verwendet der Web- designer ein sogenanntes Web-Autorensystem, mit dem er die HTML-Seiten erstellt. Diese Autorensysteme ( zur tabellarischen Übersicht) bieten komfortable Funktionen zur schnellen Gestaltung und Verwaltung der Seiten. Dabei müssen wir zwei Arten von Autorensystemen unterscheiden: Die Quelltext-Editoren sind sozusagen ein luxuriös ausgebautes Note-Pad mit zahlreichen Eingabehilfen zur Formatierung, die ein hohes Abstraktions- und Vorstellungsvermögen erfordern. Erst nachdem die Texte mit ihren Auszeichnungsbefehlen (zusammen ergibt dies den Quell-Text oder Quell-Code) versehen sind, kann der Web-Autor das Ergebnis in einer im Editor integrierten Vorschau betrachten. Im Gegensatz dazu ermöglichen es die WYSIWYG-Editoren, durch eine grafische Benutzeroberfläche und eine objekt- orientierten Seitenbearbeitung das Ergebnis sofort zu sehen: What You See Is What You Get = Was Du Siehst, Ist Was Du Bekommst.
Das "Was Du Bekommst" bedeutet, was der Browser (die Software, die den Quellcode der HTML-Seite interpretiert und optisch darstellt) auf den Bildschirmen der weltweiten Internet-Nutzer abbildet. Doch das bleibt leider oft nur ein Versprechen der Software-Hersteller der WYSIWYG-Editoren. Der Webdesigner sieht nämlich nicht, was das System während seiner Objektbearbeitung für einen Quell- Code im Hintergrund schreibt. Dabei kann er ungewollt Befehle und Steuerzeichen generieren, die das gewünschte Ergebnis in der editoren-eigenen Vorschau zwar korrekt wiedergeben, aber in der Browser- Darstellung total verändern können. Hinzukommmt, dass unterschiedliche Browser den Quell-Code unterschiedlich interpretieren, wenn er nicht von Hand über ein Quelltext-Editor browser- kompatibel adaptiert wird.
Zur Kontrolle der Darstellung muß der Webdesigner seine Arbeiten daher immer in den zwei größten und am häufigsten verwendeten Browsern überprüfen: Außerdem hat er zu beachten, dass die aktuellsten Standards von HTML und anderen Auszeichnungs-, Script- und Programmiersprachen auch nur in den aktuellsten Versionen dieser o.g. Browser unter- stützt werden. Das bedeutet, dass z.B. die neuesten Gestaltungs- und Animationseffekte oder Navigationstechniken bei Internet-Nutzern mit älteren Browser-Versionen nicht angezeigt bzw. ausgeführt werden. Ähnlich verhält es sich mit der Verwendung von multimedialen Elementen, die Plug-Ins benötigen. Plug-Ins sind Zusatzprogramme, die der Internet- Nutzer in sein Betriebssysten installiert haben muß, damit diese sich bei Aufruf in den Browser einklinken und für die Wiedergabe von Bild- und Tonsequenzen sorgen können. Wenn also diese Zusatzprogramme fehlen, bleiben multimediale Präsentationen aus. Doch nicht nur die Browser und Plug-Ins spielen bei der Art der Wiedergabe der HTML-Seiten eine Rolle, sondern auch bildschirmbedingte Faktoren, wie: Ebenso zu berücksichtigen bei der Gestaltung von Websites ist die Tatsache, dass der Internet-Nutzer für das Abrufen von Webseiten Verbindungs- und Datenübertragungsgebühren an seinen Provider zu bezahlen hat. Daher erwartet der Net-Surfer ein schnelles Laden der Web-Dokumente. Die Datenübertragungsgeschwindigkeit hängt dabei nicht nur von der Tageszeit und der damit zusammen- hängenden Auslastung des Netzes ab, sondern auch von der technischen Ausstattung des Net-Surfers, der die Daten z.B. über Standleitung, ISDN oder über ein 33.6 bzw. 56 kbps-Modem empfängt.
Daraus ergibt sich für den Webdesigner die unbedingte Pflicht, die Datenmenge jeder Webseite auf ein Minimum zu reduzieren. Das erfordert ein umfangreiches Wissen über die Komprimierung von speicherplatzintensiven Web-Elementen wie z.B. Grafik-, Bild-, Video- und Sound-Dateien. |
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