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Multimedia-Ratgeber: Webdesign | |||
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Spezial: Webdesign, Teil 2 d
Nachdem Sie den Auftrag rechtsverbindlich unter Dach und Fach gebracht haben, beginnen Sie die Projekt- abwicklung mit dem Einrichten einer Internet-Adresse für die geplante Website, falls der Kunde noch keinen Domainnamen dafür reserviert hat. Zu dieser Adresse können Sie die Dateien der zu erstellenden Homepage per FTP-Upload senden und in regelmäßigen Zeitabständen aktualisieren, was den Vorteil hat, dass der Auftraggeber den aktuellen Entwicklungsstand seiner Website an jedem PC mit Internet-Zugang mitverfolgen und Ihnen Änderungswünsche rechtzeitig bekanntgeben kann, ohne dafür jedesmal einen Präsentationstermin mit Ihnen vereinbaren zu müssen. Diese Form des Informationsaustausches zwischen Kunde und Auftragnehmer hat sich als sehr zeit- sparend und arbeitsökonomisch erwiesen. Sollte der Kunde aber eine Offline-Präsentation bevorzugen, so ist ein effizientes Entwickeln der Website nur möglich, wenn er sich genügend Zeit für eine detailierte Besprechung nimmt und Ihnen genaue Richtlinien für den anschließenden begut- achtungsfreien Zeitraum geben kann. Unterteilen Sie das Web-Projekt in Entwicklungs- phasen und erstellen dafür einen Zeitplan für sich und Ihrem Kunden. Je genauer die Konzeption und die Projekt-Planung ausfällt, desto eher können Sie den vorgebenen Zeitrahmen einhalten. Denn jeder ändernde Eingriff in die Grundstruktur einer Website und jede spontane Erweiterung inhaltlicher oder funktionaler Art zieht eine Kette an Arbeitsschritten nach sich, die die Einhaltung des Zeitrahmens stark gefährdet oder sogar un- möglich macht. Deshalb ist es dringend notwendig, den Kunden vor der Auftragserteilung darauf hinzuweisen und eine Klausel zu vereinbaren, die Sie von der Haftung freispricht, wenn der Kunde durch sein Verhalten eine planmäßige und zeitgerechte Abwicklung des Projektes behindert. Dies geschieht durch: Eine vertretbare Zeit-Planung hängt auch vom Umfang der von Ihnen erwarteten Leistungen ab. Wie Sie dem Berufsbild-Report entnommen haben, ist das Repertoire eines Webdesigners sehr breit gefächert. So liegt es in der Natur der Sache, dass Sie nicht alle Disziplinen, die im Laufe eines Web-Projektes zum Zuge kommen, gleich gut beherrschen können. Nur oberflächlich Gelerntes oder selten Praktiziertes erfordert eine zeitintensive Einarbeitung und Ausführung bzw. sogar das Hinzuziehen von spezialisierten oder erfahreneren Webdesignern. Das wird gerade dann der Fall sein, wenn Sie als Einziger einen Auftrag zur Realisierung eines Internet-Auftrittes erhalten haben und mit Aufgaben konfrontiert werden, die Sie unter Umständen überfordern können. Stecken Sie daher gleich zu Beginn der Verhandlungen zur Auftragserteilung Ihre Kompetenzen ab und weisen Sie den Kunden darauf hin, bei welchen Aufgaben Sie versiertere Kollegen zur Unterstützung brauchen. Solche Vereinbarungen sind notwendig, um zu verhindern, dass der Kunde vom Auftrag zurücktritt, Ihnen zugesagte Vergütungen aberkennt oder gar Schadenersatzforderungen an Sie stellt, wenn Sie die erwarteten Leistungen nicht erbringen. Daher gilt: Halten Sie nach Ihrer Ausbildung zum Webdesigner Ausschau nach Kollegen, die Ihnen mit gleichem, spezialisiertem oder ergänzendem Wissen im Falle eines anspruchsvoll zu realisierenden Projektes als Mitarbeiter zur Verfügung stehen können. Häufig stellt sich erst im Laufe einer Auftragsabwicklung heraus, dass trotz sorgfältiger Planung Probleme auf- treten, die alleine nur schwer oder kaum zu lösen sind. Wenn Sie nun einen Kollegen aus Ihrem Kreativen- Pool auswählen, sollten Sie schon vorher Vergütungs- regelungen für einen Einsatz getroffen haben. Wichtig ist dabei die unbedingte Einhaltung Ihrer Zusagen an den Kunden, was bedeutet, dass sich der Endpreis Ihres Leistungsangebotes durch das Hinzu- ziehen einer helfenden Fachkraft nicht erhöhen darf. Daraus folgt: a) Sie sind bereit, einen Teil Ihres Honorares an den aushelfenden Kollegen zu geben oder b) dieser ist bereit, die erforderliche Leistung honorarfrei zu erbringen unter der Bedingung, dass Sie ihm auch honorarfrei aushelfen, wenn dieser während der ihm zugedachten Aufträge Ihrer Unter- stützung bedarf. Letzteres setzt allerdings ein gutes Vertrauens- verhältnis, eine gute allgemeine Auftragslage aller Kollegen und besondere Kenntnisse Ihrerseits voraus. Schon diese Situation macht es wieder einmal deutlich, wie nötig es ist, neben dem Standardwissen in Sachen Webdesign noch spezielle Fachbereiche hinzuzulernen.
Das sind all die Fachbereiche, die in der Ausbildung zum Webdesigner nur kurz angerissen oder oberflächlich behandelt werden, weil schon die Vermittlung des professionellen Basiswissens sehr viel Zeit beansprucht. Zum anderen sind es Fachbereiche, die nicht zum Berufsbild des Webdesigners zählen, aber dennoch vom Arbeitsmarkt erwartet werden, wenn ein Webdesigner noch zusätzlich einige Fachkräfte aus Marketing, Werbung und Informatik ersetzen soll oder muß. Im ersten Fall handelt es sich um Kenntnisse, die nicht zu den sogenannten "Essentials" oder "Basics" gehören. Dazu zählen Kenntnisse zur Erstellung interaktiver Websites ASP (Active Server Pages) und PHP 3/4. Formulare mit SQL-Programmierung Shop-Lösungen für den Online-Handel und dem Ermöglichen einer interaktiven Seitenwartung durch den Website-Betreiber streng vertraulicher Daten und von Transaktionen beim Online-Handel, sowie über rechtliche Bestimmungen im Online-Gewerbe der immer stärker von der Wirtschaft forciert wird: "e-Commerce" oder "elektronischer Online-Handel". Eng damit verbunden sind alle Maßnahmen, die diesen internetbasierten Handel fördernd unter- stützen und im Begriff "Online-Marketing" zusammengefasst werden. Hierzu müssen Sie wissen, im Kopfteil einer jeder HTML-Seite zugewiesen werden müssen, damit die Website auch von den unterschied- lichst arbeitenden Suchmaschinen schnell gefunden und an die vordersten Plätze der Liste gesetzt wird den Online-Handel eignen wie demzufolge der redaktionelle Teil inhaltlich gestaltet und optisch präsentiert werden muß an sich ziehen, ihn zum Durchbrowsen Ihrer Web- site bringen und ihn zum Wiederbesuch animieren wie effektiv diese unter welchen Bedingungen sind und was Sie aus wettbewerbsrechtlicher Sicht beachten müssen. Werbung in Ihr strategisches Marketing-Mix-Konzept integrieren und eine Kosten-Nutzen-Analyse zur Erfolgskontrolle durchführen. Qualifikationen gefragt, die sich aus anderen Berufen der Werbe- und Marketing-Branche ableiten. Aus Grafik- und Kommunikationsdesign: von Medien nach wahrnehmungs- und verkaufs- psychologischen und ästhetischen Kriterien träger wie Geschäftspapiere, Werbe-Broschüren, Flyer, Prospekte, Magazine, Werbe-Anzeigen, Plakate etc. DTP (Desk Top-Publishing). Dienstleistungen in kurzer und prägnanter Form, die sich in ihrem Stil an Anlaß und Ziel/Zielgruppe orientiert und einen appellativen Charakter hat. verständlich und anschaulich darzustellen. Strukturierung umfangreicher Texte unter lese- und verkaufspsychologischen Aspekten. Vertriebsweg und Geschäftsanbahnungs-Techniken gestützten Leistungen sowie deren Vermarktung. in den gängigen Hochsprachen zur Verkoppelung von Online- und Offline-Warenwirtschaftssystemen. von Online- und Offline-Medien, die der Aus- und Weiterbildung dienen. |
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